Fachbegriffe einfach erklärt - von Balkonkraftwerk bis Wechselrichter.
Ein Balkonkraftwerk ist eine kleine Photovoltaikanlage für den Balkon. Sie produziert Strom für den Eigenverbrauch.
Eine PV-Anlage wandelt Sonnenlicht in elektrischen Strom um. Sie ist die wichtigste Technologie für Solarstrom auf dem Hausdach.
Der Wechselrichter wandelt den Gleichstrom der PV-Module in Wechselstrom um. Er ist das zentrale Element jeder Photovoltaikanlage.
Ein PV-Speicher erhöht den Eigenverbrauch Ihrer PV-Anlage. Er speichert den Solarstrom für die Nacht und bewahrt ihn für sonnenarme Tage.
Eine Wallbox ist eine Ladestation für Elektroautos. Sie ermöglicht schnelles und sicheres Laden zu Hause.
Die Einspeisevergütung ist die Vergütung für Solarstrom, der ins Netz eingespeist wird. Sie ist im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) geregelt.
Die KfW fördert PV-Anlagen und Speicher mit zinsgünstigen Krediten. Das Programm 270 bietet attraktive Konditionen.
Der Modulwirkungsgrad gibt an, wie viel Sonnenlicht in Strom umgewandelt wird. Höher ist nicht immer besser - es kommt auf den Einsatzort an.
Solarthermie nutzt die Sonnenenergie direkt für warmes Wasser und Heizungsunterstützung. Anders als PV erzeugt sie Wärme statt Strom.
Der netzparallele Betrieb bedeutet, dass Ihre PV-Anlage mit dem öffentlichen Stromnetz verbunden ist. Der erzeugte Strom kann genutzt oder eingespeist werden.
Eine bestehende PV-Anlage kann nachträglich optimiert werden. Speicher, Wallbox oder zusätzliche Module erhöhen den Nutzen.
Ein PV-Carport ist eine Überdachung mit Solarpanelen. Sie produziert Strom und schützt gleichzeitig Ihr Auto.
Mikro-Wechselrichter werden an einzelnen Modulen statt an der gesamten Anlage eingesetzt. Sie bieten mehr Flexibilität und Monitoring.
Die Notstromfunktion ermöglicht es, Ihre PV-Anlage bei einem Stromausfall weiter zu nutzen. Das erhöht Ihre Versorgungssicherheit.
Watt Peak (Wp) ist die Standard-Einheit für die Nennleistung von Solarmodulen und PV-Anlagen.
Der Eigenverbrauch bezeichnet den Anteil des Solarstroms, den Sie direkt in Ihrem Haushalt nutzen.
Eine Inselanlage ist eine PV-Anlage, die nicht mit dem öffentlichen Stromnetz verbunden ist. Sie funktioniert autark.
Mieterstrom ermöglicht es Mietern, Solarstrom vom Hausdach zu nutzen. Der Vermieter betreibt die Anlage, Mieter profitieren.
Beim Pachtmodell mieten Sie eine PV-Anlage statt sie zu kaufen. Der Anbieter bleibt Eigentümer.
Die Stromgestehungskosten (LCOE) geben an, wie teuer die Kilowattstunde aus Ihrer PV-Anlage ist.
Die Leistungsgarantie gibt an, wie lange ein Solarmodul mindestens eine bestimmte Leistung liefert.
Der MPP-Tracker (Maximum Power Point Tracker) sorgt dafür, dass Ihre PV-Module immer optimal arbeiten.
Eine PV-Versicherung schützt Ihre Solaranlage vor Schäden. Sie ist für Betreiber wichtig und oft Pflicht.
Verschattung durch Bäume, Gebäude oder Schornsteine kann den Ertrag Ihrer PV-Anlage stark reduzieren.
Auch für Balkonkraftwerke gibt es Förderprogramme. Hier finden Sie einen Überblick über die aktuellen Programme.
Bifaziale Solarmodule können Licht von beiden Seiten aufnehmen und produzieren mehr Strom pro Fläche.
Solarkabel sind speziell für PV-Anlagen entwickelte Kabel. Sie müssen UV-beständig und witterungsfest sein.
Die verfügbare Dachfläche bestimmt, wie groß Ihre PV-Anlage sein kann. Nicht jedes Dach ist gleich geeignet.
Lastmanagement steuert Verbraucher so, dass möglichst viel Solarstrom selbst genutzt wird.
Bei Rückspeisung wird überschüssiger Solarstrom ins öffentliche Netz eingespeist und vergütet.
Die Vorsicherung schützt die PV-Anlage und das Hausnetz vor Überstrom und Kurzschluss.
Der NA-Schutz trennt die PV-Anlage bei Netzausfall vom Netz und schützt so Techniker und das Netz.
Das EEG regelt die Vergütung für Solarstrom. Die Einspeisevergütung ist im Erneuerbare-Energien-Gesetz festgelegt.
AC-Module sind Solarmodule mit eingebautem Mikro-Wechselrichter. Sie können direkt an eine Steckdose angeschlossen werden.
String-Wechselrichter sind die am häufigsten verwendeten Wechselrichter für PV-Anlagen. Sie wandeln den Gleichstrom mehrerer Module in Wechselstrom um.
Leistungsoptimierer werden an einzelnen Modulen angebracht und optimieren die Leistung jedes Moduls einzeln.
Hybrid-Wechselrichter kombinieren PV-Wechselrichter und Batterie-Wechselrichter in einem Gerät. Sie sind ideal für Anlagen mit Speicher.
PV-Monitoring überwacht die Leistung Ihrer Solarstromanlage und meldet Probleme frühzeitig.