Leistungsoptimierer werden an einzelnen Modulen angebracht und optimieren die Leistung jedes Moduls einzeln.
Leistungsoptimierer (Power Optimizer) sind kleine Geräte, die an jedes Solarmodul angeschlossen werden. Sie optimieren den Arbeitspunkt jedes Moduls einzeln und ermöglichen ein individuelles Monitoring.
Jeder Optimierer sucht den Maximum Power Point (MPP) seines Moduls. Die optimierten Strings werden dann an einen zentralen Wechselrichter angeschlossen. So werden Verschattungsprobleme minimiert.
Vorteile: Bessere Leistung bei Teilverschattung, individuelles Modul-Monitoring, einfachere Fehlersuche, kann mit jedem Wechselrichter kombiniert werden.
Nachteile: Zusätzliche Komponenten auf dem Dach, höhere Kosten (100-200 Euro pro Modul), bei Defekt eines Optimierers fällt das Modul aus.
Mikro-Wechselrichter wandeln DC in AC direkt am Modul. Optimierer arbeiten mit einem zentralen Wechselrichter zusammen. Mikro-Wechselrichter sind teurer, bieten aber eine reine AC-Ausgabe.
Ja, Optimierer können mit den meisten modernen Wechselrichtern kombiniert werden. Sie sind eine Nachrüstlösung für Anlagen mit Teilverschattung.
Ja, bei Teilverschattung können Optimierer den Ertrag deutlich verbessern. Jedes Modul wird einzeln optimiert, sodass ein verschattetes Modul nicht die gesamte Anlage beeinträchtigt.
Die Lebensdauer liegt bei 15 bis 25 Jahren, ähnlich wie bei Wechselrichtern. Die Garantie beträgt meist 10 bis 25 Jahre.
Wenn Ihr Dach Teilverschattung hat (Kamine, Bäume) oder verschiedene Ausrichtungen, lohnen sich Optimierer. Bei optimaler Ausrichtung ohne Verschattung ist ein String-Wechselrichter oft ausreichend.
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