Die verfügbare Dachfläche bestimmt, wie groß Ihre PV-Anlage sein kann. Nicht jedes Dach ist gleich geeignet.
Ein Standardsolarmodul (ca. 1,7 x 1,0 m) mit 400 Wp braucht etwa 5 bis 7 Quadratmeter Fläche inklusive Abstände. Für eine 10 kWp Anlage brauchen Sie etwa 70 bis 90 Quadratmeter nutzbare Dachfläche.
Von der Gesamtfläche abziehen: Dachfenster, Kamine, Gauben, Schornsteine, Verschattungsbereiche, Abstände zu First und Ortgang (je ca. 30-50 cm),needed for mounting infrastructure.
Messen Sie die verfügbare Dachfläche. Subtrahieren Sie alle Hindernisse und Sicherheitsabstände. Der Rest ist die nutzbare Fläche für Module.
Satteldächer mit 30 bis 40 Grad Neigung und Südausrichtung sind ideal. Flachdächer erfordern Aufständerung. Ost- und Westdächer sind auch geeignet, produzieren aber weniger.
Nicht die gesamte Fläche ist nutzbar. Rechnen Sie mit 80 bis 90 Prozent der gemessenen Fläche nach Abzug aller Hindernisse und Abstände.
Bei 50 Quadratmetern nutzbarer Fläche können Sie etwa 6 bis 8 kWp installieren (ca. 15-20 Module). Das hängt von der Modulgröße und -leistung ab.
Technisch ja, aber der Ertrag ist deutlich geringer (30-50% weniger). In vielen Fällen lohnt sich die Installation dann nicht mehr wirtschaftlich.
Verschattung reduziert den Ertrag stark. Manchmal können Teilverschattungen durch Optimierer oder Mikro-Wechselrichter kompensiert werden. Bei starker Verschattung ist PV oft nicht sinnvoll.
Der Installateur prüft die Statik des Daches. Bei older Dächern oder bei Aufständerung auf Flachdächern kann eine Statikprüfung nötig sein.
Sie kennen jetzt die Fachbegriffe. Der nächste Schritt: kostenlos bis zu drei Angebote von geprüften PV-Installateuren in Ihrer Region.
Kostenlos Angebot anfordern