Mikro-Wechselrichter werden an einzelnen Modulen statt an der gesamten Anlage eingesetzt. Sie bieten mehr Flexibilität und Monitoring.
Ein Mikro-Wechselrichter ist ein kleiner Wechselrichter, der an einem einzelnen Solarmodul angebracht wird. Er wandelt den Gleichstrom direkt am Modul in Wechselstrom um. Jedes Modul hat seinen eigenen Wechselrichter.
Mikro-Wechselrichter bieten mehrere Vorteile: Bessere Leistung bei Teilverschattung, individuelles Monitoring pro Modul, einfachere Erweiterung der Anlage, keine single point of failure.
Die Nachteile: Höhere Kosten pro kW (20 bis 30 Prozent teurer), komplexere Installation, mehr Komponenten auf dem Dach, potentiell mehr Wartungsaufwand.
Mikro-Wechselrichter eignen sich besonders für Dächer mit Teilverschattung, für Anlagen mit unterschiedlichen Modul-Ausrichtungen, und für Nutzer, die maximales Monitoring wünschen.
Mikro-Wechselrichter kosten 100 bis 300 Euro pro Stück, abhängig von der Leistung. Für eine 10 kWp Anlage mit 20 Modulen sind das 2.000 bis 6.000 Euro.
Ja, Mikro-Wechselrichter können mit einem Speicher kombiniert werden. Sie brauchen einen speziellen Speicher-Wechselrichter oder eine Batterie mit integriertem Mikro-Wechselrichter.
Ja, bei Teilverschattung eines Moduls arbeiten die anderen Module normal weiter. Bei String-Wechselrichtern würde die gesamte Leistung durch ein verschattetes Modul reduziert.
Die Lebensdauer liegt bei 10 bis 15 Jahren. Die Garantie beträgt 10 bis 25 Jahre, je nach Hersteller.
Ja, Mikro-Wechselrichter können auf bestehenden Anlagen nachgerüstet werden. Das ist aber komplex und oft nicht wirtschaftlich.
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