Eine PV-Anlage wandelt Sonnenlicht in elektrischen Strom um. Sie ist die wichtigste Technologie für Solarstrom auf dem Hausdach.
Eine PV-Anlage (Photovoltaikanlage) wandelt Sonnenlicht in elektrischen Strom um. Die Anlage besteht aus Solarmodulen, einem Wechselrichter, Verkabelung und einem Montagesystem. Die Module werden auf dem Dach installiert und produzieren Gleichstrom.
Die Solarzellen in den Modulen erzeugen bei Lichteinfall elektrischen Gleichstrom. Der Wechselrichter wandelt diesen in Wechselstrom um, der im Haus genutzt werden kann. Überschüssiger Strom wird ins Netz eingespeist oder in einem Speicher gespeichert.
Die Kosten für eine PV-Anlage ohne Speicher: 5 kWp Anlage 9.000 bis 13.000 Euro, 10 kWp Anlage 13.000 bis 19.000 Euro. Mit Speicher kommen 5.000 bis 12.000 Euro dazu.
Ja, PV-Anlagen lohnen sich in den meisten Fällen. Mit steigenden Strompreisen wird der Eigenverbrauch immer attraktiver. Die Einspeisevergütung und die Förderung machen die Anlage rentabel.
Die KfW fördert PV-Anlagen mit zinsgünstigen Krediten. Das BAFA zahlt Zuschüsse. Dazu kommt die Einspeisevergütung nach EEG. Für Anlagen bis 10 kWp gibt es steuerliche Vorteile.
Die Installation dauert ein bis drei Tage. Der Anschluss ans Netz kann zwei bis vier Wochen dauern.
PV-Anlagen halten 25 bis 30 Jahre. Die Module haben eine Leistungsgarantie von 25 Jahren.
Die Eignung hängt von der Dachneigung, -ausrichtung und -beschaffenheit ab. Ein schattiges Dach oder eine Nordausrichtung machen eine Anlage unwirtschaftlich.
Standardmäßig schalten PV-Anlagen bei Netzausfall ab. Mit einem Speicher oder einer Notstromfunktion kann die Stromversorgung aufrecht erhalten werden.
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