Die Stromgestehungskosten (LCOE) geben an, wie teuer die Kilowattstunde aus Ihrer PV-Anlage ist.
Stromgestehungskosten (Levelized Cost of Energy, LCOE) sind die Gesamtkosten einer PV-Anlage dividiert durch die insgesamt produzierte Strommenge. Sie geben an, wie teuer jede Kilowattstunde aus Ihrer Anlage ist.
Die Berechnung berücksichtigt: Investitionskosten, Betriebskosten, Wartungskosten, Versicherung, Wechselrichter-Ersatz, prognostizierte Stromproduktion über die Lebensdauer.
Für neue PV-Anlagen in Deutschland liegen die Stromgestehungskosten bei 8 bis 12 Cent pro kWh. Das ist deutlich günstiger als der Haushaltsstrompreis von 35 bis 40 Cent.
Die Stromgestehungskosten zeigen, ob sich eine PV-Anlage lohnt. Wenn die Kosten unter dem Strompreis liegen, sparen Sie Geld. PV ist damit eine der günstigsten Energiequellen überhaupt.
Sie können die Stromgestehungskosten senken durch: Eigenverbrauch erhöhen, Fördermittel nutzen, qualitativ hochwertige Komponenten mit langer Lebensdauer, regelmäßige Wartung.
Teilen Sie die Gesamtkosten (Anschaffung minus Förderung, plus Betriebskosten über 20 Jahre) durch die Gesamtleistung über 20 Jahre. Online-Rechner helfen bei der Berechnung.
Nein, sie ändern sich über die Lebensdauer. Zu Beginn sind sie höher (Tilgung), später sinken sie. Im Durchschnitt über 20 Jahre liegen sie bei 8 bis 12 Cent.
Mit Speicher sind die Stromgestehungskosten höher, aber Sie sparen mehr Stromkosten durch höheren Eigenverbrauch. Der Speicher lohnt sich, wenn der Strompreis hoch ist.
PV-Strom ist mit 8 bis 12 Cent/kWh deutlich günstiger als Netzstrom (35 Cent/kWh), aber teurer als Windkraft (4 bis 7 Cent/kWh) an guten Standorten.
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