Solarthermie nutzt die Sonnenenergie direkt für warmes Wasser und Heizungsunterstützung. Anders als PV erzeugt sie Wärme statt Strom.
Solarthermie wandelt Sonnenlicht in Wärme um. Die Wärme wird für warmes Wasser und manchmal für die Heizungsunterstützung genutzt. Die Anlage besteht aus Kollektoren, einem Speicher und einer Steuerung.
Photovoltaik erzeugt elektrischen Strom aus Licht. Solarthermie erzeugt Wärme aus Sonnenstrahlung. Beide nutzen die Sonne, aber auf völlig unterschiedliche Weise. PV hat bessere Wirtschaftlichkeit, Solarthermie kann bei Heizungsunterstützung sinnvoll sein.
Für reinen Warmwasserbetrieb: 4.000 bis 8.000 Euro inklusive Installation. Für Heizungsunterstützung: 8.000 bis 14.000 Euro. Die Kosten hängen von der Kollektorfläche und dem Speichervolumen ab.
Solarthermie lohnt sich besonders bei hohem Warmwasserverbrauch im Sommer. Die Amortisationszeit liegt bei 10 bis 15 Jahren. In Kombination mit einer Wärmepumpe oder Ölheizung ist Solarthermie sinnvoll.
Das BAFA fördert Solarthermieanlagen mit Zuschüssen. Die Förderung beträgt bis zu 25 Prozent der Kosten. Informieren Sie sich vor Beginn der Maßnahme über die aktuellen Programme.
Solarthermie kann die Heizung im Sommer unterstützen, aber nicht vollständig ersetzen. Im Winter ist der Ertrag zu gering. Solarthermie deckt 30 bis 60 Prozent des Warmwasserbedarfs.
Eine Solarthermieanlage hält 20 bis 30 Jahre. Die Kollektoren haben eine Lebensdauer von 25 Jahren und mehr.
Flachkollektoren sind günstiger und einfacher zu installieren. Röhrenkollektoren haben einen höheren Wirkungsgrad, besonders bei niedrigen Temperaturen oder im Winter.
Wenn Sie bereits einen Warmwasserspeicher haben, kann dieser oft weitergenutzt werden. Ein neuer Pufferspeicher für die Heizungsunterstützung ist zusätzlich nötig.
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