Eine Inselanlage ist eine PV-Anlage, die nicht mit dem öffentlichen Stromnetz verbunden ist. Sie funktioniert autark.
Eine Inselanlage (Off-Grid-Anlage) ist nicht mit dem öffentlichen Stromnetz verbunden. Der erzeugte Strom wird in Batterien gespeichert und bei Bedarf genutzt. Inselanlagen sind vollständig autark.
Inselanlagen eignen sich für: Hütten und Wochenendhäuser ohne Netzanschluss, Wohnmobile und Boote, abgelegene Standorte, Notstromversorgung bei Netzausfall.
Die Kosten für eine Inselanlage sind höher als für eine Netzparallelanlage. Ein Komplettpaket mit 2 kWp, Speicher und Wechselrichter kostet 5.000 bis 10.000 Euro. Größere Anlagen entsprechend mehr.
Vorteile: Komplette Unabhängigkeit, keine Stromrechnung. Nachteile: Höhere Kosten, begrenzte Speicherkapazität, keine Netzeinspeisung möglich.
Eine Hybrid-Anlage kann sowohl netzparallel als auch im Inselbetrieb funktionieren. Bei Netzausfall schaltet sie automatisch auf Inselbetrieb um. Das bietet Unabhängigkeit bei Netzausfall.
Technisch ja, aber es ist aufwendig. Sie brauchen einen speziellen Insel-Wechselrichter und einen Batteriespeicher. Es ist oft einfacher, eine neue Hybrid-Anlage zu installieren.
Das hängt von der Speichergröße und dem Verbrauch ab. Bei 10 kWh Speicher und 5 kWh Tagesverbrauch kann die Anlage etwa 2 Tage ohne Sonne überbrücken.
Ja, für Inselanlagen brauchen Sie einen speziellen Insel-Wechselrichter (Off-Grid-Wechselrichter). Dieser erzeugt eine eigene Netzspannung und synchronisiert sich nicht mit dem öffentlichen Netz.
Für die vollständige Autarkie eines Einfamilienhauses brauchen Sie etwa 5 bis 10 kWp Leistung und 15 bis 30 kWh Speicherkapazität. Das ist deutlich teurer als eine netzparallele Anlage.
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