Watt Peak (Wp) ist die Standard-Einheit für die Nennleistung von Solarmodulen und PV-Anlagen.
Watt Peak (Wp) ist die Nennleistung eines Solarmoduls unter Standard-Testbedingungen. Die Leistung wird bei 1000 Watt Einstrahlung pro Quadratmeter und 25 Grad Celsius gemessen. Ein Modul mit 400 Wp erzeugt unter Idealbedingungen 400 Watt.
Kilowatt (kW) ist die tatsächliche Leistung zu einem bestimmten Zeitpunkt. 1 kW = 1000 W. Bei einer PV-Anlage wird die Gesamtleistung in Kilowatt Peak (kWp) angegeben. Eine 10 kWp Anlage kann maximal 10.000 Watt erzeugen.
Die reale Leistung hängt von der Sonneneinstrahlung, Temperatur und Ausrichtung ab. In Deutschland produziert eine 10 kWp Anlage etwa 900 bis 1100 kWh pro kWp im Jahr. Das sind 9.000 bis 11.000 kWh pro Jahr.
Die tatsächliche Leistung hängt von der Einstrahlung, Temperatur (höhere Temperaturen reduzieren die Leistung), Verschattung, Ausrichtung und Neigung der Module ab. Optimal sind Südausrichtung mit 30 bis 35 Grad Neigung.
Beim Vergleich von Solarmodulen hilft die Watt-Peak-Angabe. Ein 400-Wp-Modul ist leistungsfähiger als ein 350-Wp-Modul. Aber: Höhere Watt-Peak bedeutet nicht automatisch besserer Wirkungsgrad.
In Deutschland erzeugt 1 kWp etwa 900 bis 1100 kWh pro Jahr. Der genaue Wert hängt von Standort, Ausrichtung und Verschattung ab.
Wp (Watt Peak) ist die Leistung, kWh (Kilowattstunden) ist die Energie. Die Leistung multipliziert mit der Zeit ergibt die Energie.
Ein 1 kWp Solarmodul braucht etwa 5 bis 7 Quadratmeter Fläche, je nach Modultyp und Wirkungsgrad.
Die Nennleistung wird nur unter Idealbedingungen erreicht. In der Realität gibt es immer Verluste durch Temperatur, Verschattung, Verschmutzung und Umwandlungsverluste.
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