Die Notstromfunktion ermöglicht es, Ihre PV-Anlage bei einem Stromausfall weiter zu nutzen. Das erhöht Ihre Versorgungssicherheit.
Die Notstromfunktion ermöglicht es, bei einem Stromausfall weiterhin Strom aus der PV-Anlage zu nutzen. Normalerweise schalten PV-Anlagen bei Netzausfall ab, um Netztechniker zu schützen. Mit Notstromfunktion bleibt die Anlage in Betrieb.
Bei Netzausfall trennt ein Umschalter die Anlage vom Netz. Der Speicher oder ein Teil der PV-Leistung versorgt ausgewählte Verbraucher weiter. Die Umschaltung dauert wenige Millisekunden.
Die Kosten für einen Notstrom-Umschalter liegen bei 1.000 bis 3.000 Euro. Dazu kommt eventuell ein speicher mit Notstromfähigkeit. Die Gesamtkosten liegen bei 8.000 bis 15.000 Euro.
Bei einem Stromausfall können ausgewählte Verbraucher versorgt werden: Beleuchtung, Kühlschrank, Kommunikation, Heizungspumpe. Eine Klimaanlage oder ein Elektroherd können nicht mit Notstrom betrieben werden.
Die Notstromfunktion lohnt sich für Menschen, die auf eine unterbrechungsfreie Stromversorgung angewiesen sind. Für die meisten Haushalte ist sie nicht notwendig, aber sie erhöht die Versorgungssicherheit.
Nein, nicht jede Anlage kann mit Notstromfunktion ausgestattet werden. Die Anlage muss über einen speziellen Wechselrichter und eventuell einen Speicher verfügen.
Nur mit einem Speicher. Ohne Speicher funktioniert Notstrom nur bei ausreichender Sonneneinstrahlung. Mit Speicher können Sie auch nachts und bei Bewölkung versorgt sein.
Die Umschaltung dauert wenige Millisekunden bis Sekunden. Bei den meisten Anlagen merken Sie keinen Unterschied - empfindliche Geräte sollten aber durch eine USV geschützt werden.
Das ist möglich, aber teuer. Sie brauchen einen großen Speicher und eine entsprechende Anlage. Für die gesamte Hausversorgung sind Speicher mit 20 kWh oder mehr nötig.
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