Förderung & Baurecht

KfW, NRW-Bank, Denkmalschutz. Was die Programme leisten, wer sie beantragen kann und was beim Denkmalschutz zu beachten ist.

KfW-Förderung Dach

Die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) ist die wichtigste Förderbank für energetische Sanierungen in Deutschland. Für Dachsanierungen gibt es zwei relevante Programme: BEG EM (Bundesförderung für effiziente Gebäude, Einzelmaßnahmen) und BEG WG (Wohngebäude).

BEG EM fördert einzelne Maßnahmen wie Dachdämmung oder Dachflächenfenster mit einem Zuschuss von 15 Prozent der förderfähigen Kosten. Wer einen Energieeffizienz-Experten einbindet, bekommt 5 Prozent mehr. Die maximalen förderfähigen Kosten liegen bei 30.000 Euro pro Wohneinheit.

Wichtig: Der Antrag muss vor Beginn der Maßnahme gestellt werden. Wer erst baut und dann beantragt, bekommt nichts. Ein Dachdecker oder Energieberater kann dabei helfen.

KfW BEG EM Dachdämmung:
Zuschuss: 15 Prozent der förderfähigen Kosten
Mit Energieeffizienz-Experten: 20 Prozent
Max. förderfähige Kosten: 30.000 Euro/Wohneinheit
Max. Zuschuss: 6.000 Euro/Wohneinheit

Weiterführend: Dachsanierung Köln · Flachdach München · GEG


NRW-Bank Dachförderung

Die NRW-Bank ist die Förderbank des Landes Nordrhein-Westfalen. Sie hat eigene Programme für energetische Sanierungen und Dachbegrünungen, die über die KfW-Programme hinausgehen. Wer in NRW saniert, kann beide Förderungen kombinieren.

Besonders relevant: das Programm "NRW.BANK.Gebäude.Modernisierung" für energetische Sanierungen und das Programm "NRW.BANK.Grüne Infrastruktur" für Dachbegrünungen. Die Zinsen sind oft günstiger als bei der KfW, und die Anforderungen sind manchmal einfacher zu erfüllen.

Für Dachbegrünungen in verdichteten Innenstadtlagen, besonders in Köln, Düsseldorf und Dortmund, ist die NRW-Bank die erste Anlaufstelle. Die Programme sind weniger bekannt als die KfW, aber oft attraktiver.

NRW-Bank Dachbegrünung:
Zuschuss: bis zu 50 Euro pro m² Gründach
Zinsgünstige Darlehen für Sanierungen
Kombinierbar mit KfW-Programmen
Gilt für: Köln, Düsseldorf, Dortmund, alle NRW-Städte

Weiterführend: Flachdach Köln · Flachdach Düsseldorf · Flachdach Dortmund


Denkmalschutz Dach

Wenn ein Haus unter Denkmalschutz steht, braucht jede Veränderung am Dach eine Genehmigung der Unteren Denkmalbehörde. Das betrifft Materialwahl, Farbe, Form und Konstruktion. In der Regel muss das historische Erscheinungsbild erhalten bleiben: Tonpfannen statt Beton, Naturschiefer statt Kunstschiefer, Biberschwanz in Süddeutschland.

Das klingt nach Einschränkung, bringt aber Vorteile: Sanierungskosten an denkmalgeschützten Gebäuden sind steuerlich absetzbar. Selbstnutzer können 9 Prozent der Kosten über 10 Jahre absetzen, Vermieter sogar 9 Prozent über 8 Jahre plus 7 Prozent über 4 weitere Jahre.

In Köln-Südstadt, Hamburg-Eppendorf, München-Schwabing und Stuttgart-West stehen viele Häuser unter Denkmalschutz. Ein erfahrener Dachdecker kennt die lokalen Anforderungen und holt die Genehmigung ein.

Steuervorteile Denkmalschutz:
Selbstnutzer: 9 % der Kosten über 10 Jahre
Vermieter: 9 % über 8 Jahre + 7 % über 4 Jahre
Gesamt absetzbar: bis zu 100 % der Sanierungskosten
Voraussetzung: Genehmigung der Denkmalbehörde

Weiterführend: Dachsanierung Köln · Dachsanierung München · Dachausbau Hamburg

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