Bifaziale Solarmodule können Licht von beiden Seiten aufnehmen und produzieren mehr Strom pro Fläche.
Bifaziale Module (auch bifacial) sind Solarmodule, die Licht auf beiden Seiten aufnehmen können. Die Vorderseite fängt direktes Sonnenlicht, die Rückseite reflektiertes Licht. Das erhöht die Stromausbeute.
Die Rückseite der Module ist transparent oder halbtransparent. Reflektiertes Licht vom Boden oder von der Umgebung wird von der Rückseite aufgenommen. Besonders auf hellen Oberflächen wie Dachziegel oder Beton ist der Mehrertrag hoch.
Der Mehrertrag durch Bifazialität liegt bei 5 bis 20 Prozent, abhängig von der Reflektivität des Untergrunds. Auf hellen Dächern oder bei Flachdachmontage ist der Gewinn am höchsten.
Bifaziale Module eignen sich besonders für Flachdächer mit hellem Belag, für Freiflächenanlagen, für Agri-PV. Bei Steildächern mit dunklen Ziegeln ist der Vorteil geringer.
Bifaziale Module sind etwa 10 bis 20 Prozent teurer als monofaziale Module. Der Mehrpreis kann sich durch den höheren Ertrag innerhalb weniger Jahre amortisieren.
Bifaziale Module bringen am meisten bei Flachdächern oder wenn die Rückseite viel reflektiertes Licht bekommt. Bei steilen Dächern mit dunklen Ziegeln ist der Vorteil gering.
Der Mehrertrag liegt bei 5 bis 20 Prozent. Der genaue Wert hängt von der Reflektivität des Untergrunds und der Montagehöhe ab.
Die Lebensdauer ist ähnlich wie bei normalen Modulen (25 bis 30 Jahre). Die Garantiebedingungen sind vergleichbar.
Bei Steildächern mit dunklen Ziegeln ist der Mehrertrag gering und der Mehrpreis oft nicht gerechtfertigt. Bei Flachdächern oder speziellen Aufständerungen kann sich Bifazial lohnen.
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