Ein Gründach schützt die Abdichtung, verbessert das Mikroklima und sieht gut aus. Hier erfahren Sie, wie Sie es fördern lassen.
Ein Gründach verlängert die Lebensdauer der Abdichtung um 10 bis 20 Jahre, verbessert das Mikroklima, speichert Regenwasser und sieht schön aus. Besonders in Städten ist Begrünung ein Plus für die Umwelt.
Die KfW fördert Dachbegrünungen über das Programm 201 (Altersgerecht Umbauen). Der Zuschuss liegt bei 75 Euro pro m² begrünte Fläche. Maximal 7.500 Euro pro Wohneinheit.
Das BAFA fördert Gründächer auf gewerblichen Gebäuden mit 25 Prozent der Kosten. Für Industrie- und Gewerbebauten kann das attraktiv sein.
Viele Bundesländer und Kommunen haben eigene Förderprogramme. Bayern, NRW und Baden-Württemberg bieten zusätzliche Zuschüsse. In manchen Städten gibt es bis zu 50 Euro pro m² oben drauf.
Eine extensive Begrünung (Moose, Gräser) kostet 80 bis 150 Euro pro m². Eine intensive Begrünung (Sträucher, Bäume) kann 200 bis 500 Euro pro m² kosten. Für ein 100 m² Dach sind das 8.000 bis 15.000 Euro.
Grundsätzlich ja, aber die Statik muss es tragen können. Ein Gründach wiegt 60 bis 150 kg pro m² bei Nässe. Bei Flachdächern muss das Gefälle mindestens 2 Prozent sein.
Extensive Begrünung ist leicht (60-150 kg/m²), pflegearm und besteht aus Moosen, Gräsern und Kräutern. Intensive Begrünung ist schwerer und kann Bäume und Sträucher tragen.
In manchen Gemeinden brauchen Sie für die Begrünung keine separate Genehmigung, wenn sowieso eine Dachsanierung genehmigt ist. Andere verlangen einen extra Antrag.
Ein Gründach hält 30 bis 50 Jahre, wenn es richtig gebaut und gepflegt wird. Die Abdichtung darunter profitiert von der Schutzschicht und hält entsprechend länger.
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