Die Form des Dachs bestimmt Optik, Nutzwert und Kosten. Hier finden Sie den Überblick über die gängigsten Dachtypen.
Das Satteldach ist das verbreitetste Dach in Deutschland. Zwei geneigte Flächen, die sich am First treffen. Vorteile: günstig, einfache Konstruktion, viel Stauraum. Nachteile: windanfälliger als Walmdach.
Beim Walmdach sind alle Seiten geneigt. Das ist windfester und sieht eleganter aus. Ist aber aufwendiger in der Konstruktion und daher 20 bis 30 Prozent teurer als Satteldach.
Das Pultdach hat nur eine geneigte Fläche. Oft bei modernistischen Villen und Anbauten. Bietet wenig Stauraum, aber viel Gestaltungsspielraum für Solar.
Das Flachdach hat nur minimal Gefälle. Es ist preiswert und bietet nutzbare Fläche für Solar oder Dachterrasse. Braucht aber regelmäßige Wartung und ist anfälliger für Undichtigkeiten.
Das Mansarddach hat zwei unterschiedlich geneigte Flächen pro Seite. Das schafft mehr Wohnraum im Dachgeschoss. Ist aber aufwendiger und teurer als ein normales Satteldach.
Das Satteldach ist am günstigsten wegen der einfachen Konstruktion. Das Flachdach ist bei der Anschaffung auch günstig, aber die Unterhaltungskosten sind höher.
Alle Dächer können gleich gut gedämmt werden. Das Flachdach hat oft mehr Wärmebrücken an den Anschlüssen, ist aber bei fachgerechter Ausführung genauso effizient.
Ja, ein Flachdach kann nachträglich auf ein Satteldach aufgesetzt werden. Das ist aber teuer und braucht eine Statikprüfung.
Ein Walmdach ist etwa 20 bis 30 Prozent teurer wegen der aufwendigeren Konstruktion. Dafür ist es windfester und sieht eleganter aus.
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