BEG, KfW, BAFA, Landesförderung - die Förderlandschaft ist komplex. Hier finden Sie den Durchblick und erfahren, wie Sie möglichst viel Förderung bekommen.
Die BEG ist das wichtigste Förderprogramm für Wärmepumpen. Sie zahlt 25 Prozent der Kosten als Zuschuss - bis zu 60.000 Euro pro Wohneinheit. Die Förderung gilt für Luft-Wärmepumpen, Sole-Wärmepumpen und Erdwärmepumpen.
Die KfW vergibt zinsgünstige Kredite für Wärmepumpen über das Programm 262. Bis zu 150.000 Euro pro Wohnung zu einem Zinssatz von etwa 1,5 Prozent. Die Kredite können mit dem BEG-Zuschuss kombiniert werden.
Das BAFA fördert den Einbau von Wärmepumpen im Bestand mit 25 Prozent der Kosten. Antragstellung ist vor Beginn der Maßnahme erforderlich.
Zusätzlich zur Bundesförderung gibt es regionale Programme. Bayern fördert über die LfA, NRW über die NRW-Bank, Baden-Württemberg über die L-Bank. Manche Kommunen bieten eigene Zuschüsse.
Die Förderungen lassen sich oft kombinieren. Eine Luft-Wärmepumpe für 20.000 Euro kann so aussehen: BEG 5.000 Euro + KfW-Kredit 8.000 Euro + Landesprogramm 2.000 Euro = 15.000 Euro Eigenanteil.
Ja, aber als Mieter müssen Sie die Zustimmung des Eigentümers haben. Die Förderung wird trotzdem auf Ihren Namen beantragt.
Sie müssen die Förderung anpassen lassen. Wenn die Kosten 20 Prozent unter dem geförderten Budget liegen, wird die Förderung entsprechend reduziert.
Für Neubauten gelten andere Programme. Die BEG fördert primär Bestandssanierungen.
Die Verbraucherzentrale bietet Energieberatungen an. Für die Beantragung der BEG-Förderung müssen Sie einen zertifizierten Energieeffizienz-Experten hinzuziehen.
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